Umarme den Winterblues und geh’ mit ihm tanzen!

PicsArt_11-28-Engel

Wir alle kennen das. Herbst und Winter haben wunderschöne Seiten, doch manchmal macht uns die Dunkelheit etwas zu schaffen. Wir werden schneller müde, haben weniger Energie und Schwung und fühlen uns schlapp.

Ich finde es wichtig, dass man in aller erster Linie versucht, die Umstellung des Körpers zu akzeptieren und nicht dagegen ankämpft, da es ein ganz normaler Vorgang zu dieser Jahreszeit ist. Der Körper holt sich jetzt die Erholung und Ruhe zum Ausgleich der vergangenen „schnellen“ Zeiten. Jetzt darf es etwas langsamer werden. Diese Zeit lädt ein zum Rückzug, Kerzenlicht und guten Büchern. Plätzchen backen mit schöner Musik oder Hörbuch und sich mit dem Weihnachtsduft des Gebackenen verwöhnen.

Sollte es dich tiefer ziehen als eine Wintermelancholie,
dann hab ich hier ein paar Tipps für Dich:

1. Spazieren Gehen
Ob es regnet oder schneit, Tageslicht ist essentiell für unser Gemüt. Erledige soviel, wie möglich zu Fuß. Außerdem können dabei Gedanken besser verarbeitet werden und es wirkt oft befreiend. Zwinge dich regelmäßig rauszugehen und du wirst den positiven Effekt bald spüren.

2. Bewegung
Bewegst du deinen Körper, bewegst du deinen Geist. Nur in einem trägen Körper haben trübe Gedanken Platz. Spazieren und Wandern im Wald oder Park gibt dir zusätzlich die erholsame Umgebung und frische Luft der Natur mit. Nehme die Sinneseindrücke bewusst wahr. Und hier einer meiner beliebtesten Bewegungsmöglichkeiten:

3. Tanzen
Für mich gehört Tanzen zu einer, der meist befreienden Bewegungen. Dein Körper wird durch die fließende Bewegung wach gerufen. Die Musik bringt dich in Schwung. Schwingen unsere Zellen und Gelenke, zieht der Geist nach und hellt sich auch wieder auf. Zusätzlich kann Tanzen Verspannungen lösen. Hast Du das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren, lege z.B. afrikanische Musik auf und tanze dazu. Ich habe mehrere CD’s von PUTUMAYO World Music. Die CD’s gibt es im Internet oder auch in Dritte Welt oder in manchen Bio-Läden. Einfach nur wunderbar! Auch ein tolles Geschenk! Gleichzeitig unterstützt du internationale Hilfsorganisationen.
Oder gehe einfach auf ein gutes Konzert, zum Tanzen in eine Location deiner Wahl und lass dich anstecken von und mit anderen.

4. Singen
Du glaubst, du kannst nicht singen? Egal! Sing einfach im Auto mit, zum Lied was im Radio oder zur eingelegten CD läuft. Musik kann einen hohen Einfluss auf uns nehmen. Deshalb wähle bewusst die Musik aus, die dir auf die Sprünge hilft. In welche Stimmung möchtest du eintauchen? Leg die passende Musik auf, die dich wieder auf andere Gedanken bringt. Durch das Singen kommt unser Zellwasser wieder zum Schwingen. Es bewegt sich was von innen und überträgt sich ins Außen. Du willst nicht alleine singen, dann such dir einen Chor nach deinem Geschmack.

5. Yoga, Yoga, Yoga
Klar, dass ich hier auch in eigener Sache Werbung mache! Wenn Du es bis jetzt noch nicht gemerkt hast, ich bin absolut überzeugt von Yoga. Ich mache es jetzt schon seit 16 Jahren und könnte eine Studie machen, über die sanfte aber wunderbare Wandlung, die mit Yoga einhergehen kann. Es ist eben nicht einfach „nur“ Yoga. Viele sehen dahinter nur die Bewegungsabläufe. Doch es verbirgt sich eine große Philosophie und ein wirklich ganzheitliches Konzept dahinter, was sich schon über 3000 Jahre bewährt hat. Tatsächlich sind die Bewegungsabläufe daraus entstanden, dass man bequem und ohne Rückenschmerzen in der Meditation verharren kann. Sowohl die Yogabewegungen, Atemübungen und Meditation kann dir während des Winterblues eine gesunde Unterstützung sein. Yoga, richtig ausgeführt, kann Antidepressiva ersetzen. Wenn wir in diesen Phasen extrovertierte bzw. Herz-öffnende Übungen ausführen, weitest du deinen Brustraum mit Herz und Lunge. Die Atmung kann sich vertiefen und das Herz bekommt mehr Platz und Aufmerksamkeit. Auch hier zieht der Geist Stück für Stück nach.

Das Herz sitzt inmitten unserer anderen energetischen Ebenen und vermittelt zwischen ihnen. Hierzu kann ich dir meinen Workshop am 12. Dezember 2015 „Herzchakra und Meditation“ wärmstens empfehlen.
Ansonsten ist natürlich der Besuch eines regelmäßigen Yogaunterrichts sehr förderlich und du lernst auch alle anderen Energieebenen mit den verschiedenen Atemtechniken kennen. Die Wirbelsäule wieder aufzurichten, führt automatisch zu einem aufrechten Gang. Statt den Kopf hängen zu lassen, hebst du ihn jedes mal aufs Neue wieder hoch, was eine wesentliche Veränderung im Kern deines Inneren bewirkt. Probiere es aus!

„Gesundheit ist Reichtum –
geistiger Frieden ist Glück –
Yoga zeigt den Weg!“

Swami Vishnu Devananda

In diesem Sinne wünsche ich euch eine entspannte und besinnliche Adventszeit!

Nicole

Navigation