Kraft und Flexibilität – ein geniales Paar!

PicsArt_02-04-08.45.36

Warum ich das denke?

Im Yoga darf ich beides erfahren. Dass diese Kombination mich so begeistert, spüre ich an meiner Lebensfreude, die mit jedem Tag zu wachsen scheint. 🙂

Im Yoga geht man von außen nach innen. Durch die Asanas (Yogaübungen)
wirkt man alltäglichen Haltungen wie langes Sitzen oder Stehen entgegen. Durch extrovertierte und introvertierte Übungen nehmen wir ungewohnte, aber wohltuende Asanas ein. Zunächst passiert das alles im Außen. Doch je öfter man Yoga übt, je schneller spürt man auch die Wirkung im Innen. Erst schleicht sich ein wohliges Gefühl ein, denn Strecken und Dehnen tut ja wirklich gut. Dann, mit den ersten neuen Haltungen, kommt so allmählich auch eine Veränderung im Innen.

Im Yoga geht es immer um die Balance. Das heißt, wenn Du eher ein introvertierter Mensch bist, ist es gut auch mal in extrovertierte (nach außen gekehrte) Stellungen zu gehen und umgekehrt. Und so wird sich langsam eine Balance in dir einstellen, die dich mit tiefer Zufriedenheit erfüllt. Dazu kommt natürlich die verstärkte Atmung, die im Yoga mit verschiedenen Techniken eine wesentliche Veränderung herbeiführen kann.

Ich bleibe gerne in diversen Stellungen etwas länger, um die Gelegenheit zu geben, sich im Detail zu spüren. Ganz nebenbei baut dies Kraft auf. Je öfter du solche Haltungen mit der richtigen Ausrichtung machst, umso mehr Kraft bekommst du. Die Leichtigkeit kommt mit dem Üben. Nun, da diese Kraft und Leichtigkeit sich langsam auch innen bemerkbar macht, nimmst Du automatisch beides mit in den Alltag.
Ich habe wunderbare Veränderungen bei Yoga-Übenden sehen können. Voller Leben und Kraft strahlt es aus Ihnen heraus. Es ist eine wahre Freude, bei anderen Menschen sehen zu können, was ich selbst erlebe.

Zu der Kraft kommt die Flexibilität. Anfangs fühlst du dich noch steif. Doch man wundert sich recht schnell, was mit etwas Disziplin zu erreichen ist. Und das ist nicht unbedingt altersabhängig. Je älter ich werde, umso flexibler werde ich. Ich kann nicht sagen, dass ich vor zwanzig Jahren flexibler war als jetzt, im Gegenteil. Natürlich macht das die Regelmäßigkeit, mit der ich Yoga übe. Mich hat Yoga 1999 gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Aber für Yoga ist es nie zu spät. Es gibt für alle individuellen Fälle den richtigen Yogastil. Je länger du dran bleibst, desto mehr schleicht sich Flexibilität in dein Leben ein. Ich bin jetzt viel spontaner, kann den Herausforderungen des Lebens mit mehr Leichtigkeit begegnen. Die Lebensfreude steigt unabdinglich mit dem Üben.

Wie ich schon erwähnte, ist die Disziplin im Yoga Voraussetzung. Bei mir war die Wirkung von Beginn an so groß, dass sich die Disziplin gerne einstellte. Wichtig ist nur, dass man sich am Anfang nicht so viel vornimmt, sondern mit kleinen Schritten vorangeht.
Manchmal ist es sogar gut, nur eine Asana zu machen, aber diese dann ganz bewusst. Bevor du nichts machst, ist diese eine Asana, diese eine Atemübung, die kurze zwei Sekunden – Meditation goldrichtig. Denn wenn dein Programm übermäßig voll von Übungen ist, überlegst du dir dann morgens oder abends vielleicht doch eher nichts zu machen, weil du schon im Voraus die Anstrengung erahnen kannst. Das ist nicht Sinn der Sache.

Langsame und kleine Schritte sind der Beginn. Dein Körper und Deine Seele werden dir von ganz alleine sagen, wann mehr dran ist.

Wie du dir ein solches Programm für zu Hause langsam aufbauen kannst, erfährst du, unter anderem, in meinem nächsten Workshop “Die fünf Tibeter & der Sonnengruß “ am 05.02.2017.

Navigation