Gesundheitstip: Restless legs

In diesem Blog möchte ich Euch meinen Tipp für “Restless Legs” mitgeben.

Was sind überhaupt Restless Legs?

Als Restless-legs-Syndrom (RLS) wird ein starkes neuralgisches Unruhe-Gefühl in den Beinen bezeichnet, was sich anfühlt, wie ein starkes Ameisenlaufen unterhalb der Knie. Es taucht vor allem bei Ruhe auf und häufiger bei Frauen als bei Männern. Bewegung und Yoga lindern das Gefühl, können es aber nicht beseitigen.

Es kann so stark und schmerzvoll werden, daß es einem Nachts den Schlaf und sogar den Atem rauben kann. Das Syndrom kann auch mit Schlafapnoe einhergehen. 

Mich ereilte das Syndrom kürzlich wieder, da ich nach dem Urlaub mal wieder eine vegane Phase einleitete. Wenn es mir gut geht und ich fit bin, dann fehlt mir auch mit einer abwechslungsreichen veganen Ernährung nichts. Dauert diese Phase aber länger und ich habe meinen Eisenspeicher nicht im Blick, bekomme ich dies sehr schnell aufgrund meiner Kugelzellanämie (Sphärozytose), welche genetisch bedingt ist, zu spüren. 

Wer also solche Symptome der stark unruhigen Beine und der Atem-Aussetzer während den Schlafphasen kennt, der sollte dringend nach seinem Eisenwert schauen, das Blut untersuchen lassen und diesen durch die passende Ernährung und Nahrungs-ergänzungsmittel ergänzen.

Der ein oder andere wundert sich vielleicht, warum die Hülsenfrüchte und das Gemüse, was man so häufig im Ayurveda isst, nicht ausreichen.

Dies ist wirklich ganz individuell und kommt zum einen auf den monatlichen Eisenverlust bei Frauen an, und zum anderen auf die Aufnahmefähigkeit im Darm und ob eventuell noch eine Erbkrankheit dahinter stecken könnte. Bei mir wurde sie erst mit 40 aufgrund des extrem starken Eisenmangels festgestellt. 

Als Yogalehrerin macht man sich früh Gedanken über die Ernährung, denn diese verändert sich mit dem Bewusstsein. Ernährung hat tatsächlich eine Wechselwirkung zu Deinem Bewusstsein. Mittlerweile ist die “Darm-Hirn-Achse” vielen ein Begriff. Es gibt eine enterische Verbindung zum zentralen Nervensystem.

Aus yogischer Sicht ist das schon lange klar und vegetarisch zu essen ist das mindeste, vegan optimal. Aber aus medizinischer Sicht ist nicht jeder Körper für einen veganen Lebensstil ausgelegt.

Deshalb ist es so wichtig, keinem Modetrend im Thema Ernährung blind zu folgen, sondern seine passenden individuellen Ernährungsstil zu finden.

Für mich gilt es immer wieder zur Alchemistin zu werden und deutlich zu spüren, was gerade in dieser Lebensphase der Körper braucht. Das verändert sich mit jedem Alters-Zyklus und der Jahreszeit, dem Lebensstil. Ayurveda ist hier wieder ein guter Ratgeber. Im Ayurveda gibt es keine Verbote, nur Empfehlungen, die dem Ausgleich des gesamten Systems dienen.

Was habe ich also getan?  Neben der Ernährung nahm ich Eisen, ergänzt mit natürlichem Vitamin C. Zusätzlich tat mir ein B-Vitamin Komplex gut. 

Und da ich der Unruhe im Schlaf entgegen kommen wollte, habe ich mich eines Wunderpülverchens aus dem Ayurveda bedient: Ashvagandha. Es wirkt VATA, der unruhigen Energie in uns entgegen. 

Natürlich macht sich hier auch ein stark reduzierter Koffein-Konsum positiv bemerkbar. Yoga und generell den Stress reduzieren, ist sehr wichtig.

Ich muß gestehen, ich nehme nicht gerne Nahrungsergänzungsmittel. Ich nutze sie eher als Kur über einen bestimmten Zeitraum. Aber in einem solchen Akut-Zustand gilt es immer mit Ernährung und diesen Mitteln einen Ausgleich herzustellen.

Ein Eisenmangel macht sich bei jedem etwas anders bemerkbar. Der eine bekommt dunkle Augenringe, Blässe, Rillen in den Fingerkuppen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, häufige Ermüdung, Vergesslichkeit oder Konzentrationsschwäche.

Das wichtigste ist natürlich immer eine regelmäßige Blutuntersuchung, um entsprechend vorzubeugen.

Energetisch gesehen, könnte man sich zusätzlich fragen, ob man in den Startlöchern steht, aber seine Energie bewusst oder unbewusst zurück drosselt.

Energie ist immer ein Thema, in jeder Hinsicht.

Ich hoffe, Euch haben meine Empfehlungen auf ein spannendes Phänomen aufmerksam machen können, um gut auf seinen Körper und seine Symptome zu hören.

Wer auf Instagram ist, kann mir gerne seine Erfahrungen und Kommentare zu diesem post hinterlassen.

In diesem Sinne, bleibt gesund! 

Namasté

Nicole