Die Angst vor dem Sterben nimmt dir die Lust am Leben!

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Oder du versuchst soviel „Leben“ wie möglich in Deinen Tag zu packen, weil das Leben sehr kurz sein kann. Tatsächlich lebst du in beiden Varianten nicht wirklich!

Ein aktuelles Thema zur politischen Situation, aber auch, weil ich spüre, dass der allgemeine Stress, was nichts anderes ist als Angst, kontinuierlich zunimmt.

Angst hemmt in jeder nur erdenklichen Weise. Je mehr du dich in dieses Gefühl reinsteigerst, je mehr lähmt dich deine eigene Psyche. Das Leben wird stark eingegrenzt. In einen Kasten gezwängt, der immer enger werden kann. Die Blase des Leidens vergrößert sich. Die Freude und Leidenschaft am Leben muss Platz machen für diese Blase. Warum spreche ich von einer Blase? Da die Angst meist nicht der Realität entspricht und sich künstlich aufplustert.

Es sei denn, gerade in diesem Moment steht ein Säbelzahntiger vor dir. Der arme Säbelzahntiger wird immer für so einen Vergleich genutzt. Aber dort, in der Urzeit, ist auch unsere ur-sprüngliche Angst entstanden. Sie kann ein wichtiger Bestandteil sein, wenn es darum geht, seine Beine zu aktivieren, weil dir direkt eine Gefahr gegenüber steht. Die Atmung verkürzt sich oder bleibt im Schock eine Weile ganz aus. Adrenalin wird aktiviert, ungeahnte Kräfte mobilisiert. Und du kannst dich eventuell noch auf den nächsten Baum retten.

Nun sind die Säbelzahntiger ausgestorben. Heutzutage gibt es andere Bedrohungen…
das Finanzamt, den Bus/den Termin zu verpassen, nicht rechtzeitig fertig zu werden, ein Vorstellungsgespräch, keine Anerkennung zu bekommen, bestraft zu werden, allein zu sein, nicht perfekt genug zu sein … und, und, und.

Vieles davon ist selbstgemachter Stress, da die Gedanken zur Angst meist aus der Zukunft oder Vergangenheit sind. Vielleicht hast du es nicht anders gelernt. Bist so groß geworden, wolltest schon immer die Anerkennung bzw. Liebe deiner Eltern, der Lehrer, der Vorgesetzten, deines Partners usw. Manche bekamen dies selbstverständlich und manche mussten darum kämpfen.

Und viele tun es leider heute noch, auch im Erwachsenenalter. In Zeiten des Terrors und des Krieges kann man Angst bekommen. Und wieder werde ich das Gefühl nicht los, dass es sich hierbei nur um das Ringen von Anerkennung und Macht handelt. Im Ursprung ein Kleinkind-Verhalten, meines Erachtens. Was ist, wenn du deine Anerkennung bekommen hast? Macht es dich wirklich zufrieden? Ist es ein erfülltes, von tief innen kommendes Gefühl, was dich unendlich glücklich macht?

Wenn du das glaubst, dann hast du das echte Leben noch nicht wahrgenommen. Natürlich ringen wir als Kinder um die Liebe der Eltern. Aber irgendwann sind wir alt genug, dies nicht mehr selbstverständlich zu erwarten sondern sollten so reif sein, zu erkennen, dass wir alleine verantwortlich sind für unser Leben. Schuld gibt es in diesem Sinne nicht. Jeder tut das, was er gelernt hat zu tun, nach den unterschiedlichsten Konditionierungen. Du darfst dir jetzt selbst Anerkennung und Liebe schenken, aus dem tiefsten inneren. Allerdings geht das nur, wenn Du aus der Angst in die Liebe gehst. Und die Liebe findet immer nur im JETZT statt.

Glück und Zufriedenheit kannst du dir nicht kaufen. Das Glück in deinem Herzen ist umsonst und du kannst es in jedem Moment spüren, wenn du dich dafür öffnest und die Freude zu fühlen beginnst. Zieh doch jetzt einfach mal deine Mundwinkel nach oben, ob dir zum Lachen zumute ist, oder nicht. Und dann nehme dieses Lächeln mit in dein Herz und spüre wie sich dein Herz über deine Aufmerksamkeit freut.

Wir alle begegnen mehr oder weniger schweren Schicksalsschlägen. Deshalb ist es umso wichtiger, sich wieder an den „kleinen“ Dingen im Leben zu erfreuen. Lerne wieder dich zu bedanken, für all das, was dir das Leben im JETZT bietet. Den Atem, deine Gesundheit (meist sind nicht alle Körperteile/-Organe erkrankt, wenn überhaupt), deines erstaunlichen und wunderbaren Körpers, dem Wasser, der Lebensmittel, die dir zur Verfügung stehen, der Natur, der unterschiedlichen Jahreszeiten… Richte den Blick auf das lichtvolle, die schönen Momente voller Bewusstsein. Tu was du tust mit Hingabe und lade Leichtigkeit in dein Leben ein. Jede Herausforderung kann dir hinterher Souveränität und Freude schenken.

Es gibt immer ein Auf und Ab. Wellenbewegungen sind wichtig, um beides kennenzulernen und schätzen zu wissen. Ohne das Eine gäb es das Andere nicht. Wie sagt man so schön: “Nach Regen kommt Sonnenschein“. Also freu dich auf den nächsten Regen! Die Sonne kann nicht weit sein.

Wer kennt schon wirklich die Zukunft?
Also fang an zu leben!
Jetzt, in diesem Moment!

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