Rückblick – YOGA AM MEER – CADIZ / SPANIEN 26.03. – 02.04.2016

Hotel Gran Conil  Conil

Yoga am Strand  Sevilla 2016

Arcor 2016  Grazalema 2016

Ronda 2016  Yoga am Meer - Team 2016

 

Wir starteten zu sechst samstags am frühen Morgen nach Andalusien. Die Kontrollen am Flughafen und der Flug verliefen ohne Komplikationen.

Die Sonne zeigte sich nicht gleich bei Ankunft in CONIL. Trotzdem machten wir schon mal einen Erkundungsspaziergang am Strand, der himmlisch breit und weitläufig ist.

Das Hotel „Gran Conil + SPA 4*“ (Bild 1) war ganz wunderbar, die Angestellten alle sehr nett. Das Essen extrem gut. Fast zu gut. 😉

Für unsere Yoga-Einheiten indoor bekamen wir ohne Probleme einen kleinen Fitnessraum sowie einen Meetingraum zur Verfügung gestellt. Die generellen Yoga-Zeiten waren für 7.30 Morgens und 18 Uhr Abends angesetzt. Je nach Ausflügen haben wir diese entsprechend angepasst. Durch die Zeitumstellung war es morgens definitiv zu dunkel und kalt, um am Strand Yoga zu machen. So einigten wir uns auf eine der angebotenen Hotelräumlichkeiten.

Und wenn jemand mal ausschlafen wollte, dann blieb es ihm selbstverständlich frei, dies zu tun. Ab dem zweiten Tag machte sich die Sonne schon bemerkbar und ab dem dritten Tag zeigte sie sich von ihrer besten Seite bei angenehmer Temperatur von 20 bis 25 Grad.

Bei dieser Temperatur wurde auch abends Yoga am Strand möglich. Es war eine einzigartige Atmosphäre für Yoga! Dieses Licht kurz vor Sonnenuntergang am Meer mit den Wellen im Hintergrund und der leichten Meeresbrise… Ich hatte das Gefühl, kein Platz auf dieser Welt könnte jetzt besser sein, als dieser. Erst als es kühler wurde, konnten wir uns langsam vom Strand lösen. (Bild 3)

Zudem machten wir sehr schöne Ausflüge! Auch diese konnten frei gewählt werden, doch es hatte sich so eine wunderbare Gruppendynamik entwickelt, dass wir fast alles gemeinsam machten. Zunächst besichtigten wir CONIL (Bild 2). Wir wunderten uns schon, dass so viele Einheimische auf der Strasse waren, vor allem vor einer Kirche, bis wir plötzlich an eine Oster-Prozession vorbei kamen. Die Spanier sind hoch katholisch und deshalb bin ich auch sehr froh, dass wir nicht schon in der Karwoche in Sevilla waren. Denn da scheint in solchen Tagen die Hölle los zu sein. Sevilla planten wir für den Mittwoch darauf ein (Bild 4). Eine tolle Stadt, für die ein paar Stunden sicherlich nicht ausreichen. Wir bummelten, ein paar besuchten die Kathedrale und am Schluss machten alle eine Kutschfahrt durch die schönsten Bezirke Sevillas, was wirklich zu empfehlen ist.

Donnerstags buchten wir einen Kleinbus mit einem deutschsprachigen Reiseführer. Diese Tagestour führte über ARCOS (Bild 5), wo vor lauter Kerzenwachs der Prozessionen die Autoreifen beim passieren der engen Sträßchen nur so quietschten, dass man sich wunderte, ob mit dem Auto alles in Ordnung ist. Bei strahlend blauem Himmel besichtigten wir dieses Dorf auf einer Anhöhe mit wunderbarem Blick auf den wunderschönen N.P. Sierra de Grazalema, wo wir auch später in dem bezaubernd weißen Dorf GRAZALEMA (Bild 6) zu Mittag aßen. Umgeben von Pinienwäldern und einer atemberaubenden Landschaft, die geradezu zum Wandern einlud. Von dort ging es weiter durch dichte Korkeichenwälder nach RONDA (Bild 7). Der Rundgang durch die historische Altstadt führte uns zu beeindruckenden Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Die vielen Eindrücke sind kaum zu beschreiben. Wir waren alle fasziniert von der kompletten Tour. Worte können die Schönheit dieser Gegend kaum beschreiben, dass muß man selbst gesehen haben.

Am Freitag und Samstag gönnten wir uns Freizeit, die wir mit Spazierengehen verbrachten  oder uns an unserer Lieblings-Strandbar verwöhnen ließen.

Alles in allem war dies ein wirklich gelungener erster Yoga-Urlaub, dem noch viele folgen werden. Wir gehen schon in die nächste Planung.

Hiermit bedanke ich mich auch noch mal ganz offiziell bei Lisa Pockrandt (unserer persönliche Reiseberaterin) und den vier Mitreisenden (Bild 8) die sich auf dieses erste Yoga-Abenteuer mit uns einließen und wesentlich dazu beigetragen haben, dass dies so eine schöne Woche wurde.

 

 

 

 

Yoga auf Kosten der Krankenkasse

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Ist das nicht wunderbar, dass Krankenkassen sich mittlerweile verpflichtet haben, Präventionsmaßnahmen wie Yoga zu unterstützen?

Du tust etwas für deine Gesundheit in Form von gezielter Bewegung und Entspannung und bekommst auch noch Geld dafür. Finde ich spitze!! Vor allem, wenn es auch noch Spaß macht! 😉

Wie das Ganze funktioniert?

Seit dem 1. Januar 2014 gibt es eine bundesweite zentrale Prüfstelle, die im Auftrag der beteiligten Krankenkassen und Krankenkassenverbände Präventionskurse hinsichtlich ihrer Förderfähigkeit gemäß § 20 Abs. 1 SGB V prüft.

Die Anbieter, deren Kurse also bezuschusst werden, müssen bestimmte Qualitätsanforderungen vorweisen können und bekommen dann nach abgeschlossener Prüfung ein Zertifikat mit Siegel, wie es bei mir der Fall ist. Zertifikat ZPP

Grundsätzlich gilt, die jeweiligen Kassen übernehmen die Kosten pro Jahr für je einen Kurs aus zwei Präventionsbereichen. Wichtig ist die Teilnahme zu mindestens 80%.

Solltest du dich also für einen Yoga-Kurs bei mir entschieden haben, entrichtest du die Kursgebühr zunächst direkt an mich. Am letzten Tag des Kurses erhältst du von mir eine entsprechende Teilnahmebescheinigung mit allen nötigen Angaben, welche du bei deiner Krankenkasse einreichen kannst. Je nach Krankenkasse bekommst du anschließend wieder einen Anteil zurück.

Wie hoch ist der derzeitige Anteil?

Hier habe ich als Beispiel einige der gängigsten Krankenkassen aufgeführt:

Techniker Krankenkasse / Unterstützung 80%
AOK Die Gesundheitskasse / Unterstützung 80%,  Obergrenze 75€
DAK / Unterstützung 80%, Obergrenze 75€
BARMER GEK / Unterstützung 75€
BKK / Unterstützung 80 bis 100% , je nach BKK

Du suchst dir also einen Kurs aus und los geht’s. Ganz nach dem Motto „Vorsorge ist besser als Nachsorge!“

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Kraft und Flexibilität – ein geniales Paar!

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Warum ich das denke?

Im Yoga darf ich beides erfahren. Dass diese Kombination mich so begeistert, spüre ich an meiner Lebensfreude, die mit jedem Tag zu wachsen scheint. 🙂

Im Yoga geht man von außen nach innen. Durch die Asanas (Yogaübungen)
wirkt man alltäglichen Haltungen wie langes Sitzen oder Stehen entgegen. Durch extrovertierte und introvertierte Übungen nehmen wir ungewohnte, aber wohltuende Asanas ein. Zunächst passiert das alles im Außen. Doch je öfter man Yoga übt, je schneller spürt man auch die Wirkung im Innen. Erst schleicht sich ein wohliges Gefühl ein, denn Strecken und Dehnen tut ja wirklich gut. Dann, mit den ersten neuen Haltungen, kommt so allmählich auch eine Veränderung im Innen.

Im Yoga geht es immer um die Balance. Das heißt, wenn Du eher ein introvertierter Mensch bist, ist es gut auch mal in extrovertierte (nach außen gekehrte) Stellungen zu gehen und umgekehrt. Und so wird sich langsam eine Balance in dir einstellen, die dich mit tiefer Zufriedenheit erfüllt. Dazu kommt natürlich die verstärkte Atmung, die im Yoga mit verschiedenen Techniken eine wesentliche Veränderung herbeiführen kann.

Ich bleibe gerne in diversen Stellungen etwas länger, um die Gelegenheit zu geben, sich im Detail zu spüren. Ganz nebenbei baut dies Kraft auf. Je öfter du solche Haltungen mit der richtigen Ausrichtung machst, umso mehr Kraft bekommst du. Die Leichtigkeit kommt mit dem Üben. Nun, da diese Kraft und Leichtigkeit sich langsam auch innen bemerkbar macht, nimmst Du automatisch beides mit in den Alltag.
Ich habe wunderbare Veränderungen bei Yoga-Übenden sehen können. Voller Leben und Kraft strahlt es aus Ihnen heraus. Es ist eine wahre Freude, bei anderen Menschen sehen zu können, was ich selbst erlebe.

Zu der Kraft kommt die Flexibilität. Anfangs fühlst du dich noch steif. Doch man wundert sich recht schnell, was mit etwas Disziplin zu erreichen ist. Und das ist nicht unbedingt altersabhängig. Je älter ich werde, umso flexibler werde ich. Ich kann nicht sagen, dass ich vor zwanzig Jahren flexibler war als jetzt, im Gegenteil. Natürlich macht das die Regelmäßigkeit, mit der ich Yoga übe. Mich hat Yoga 1999 gepackt und seitdem nicht mehr losgelassen. Aber für Yoga ist es nie zu spät. Es gibt für alle individuellen Fälle den richtigen Yogastil. Je länger du dran bleibst, desto mehr schleicht sich Flexibilität in dein Leben ein. Ich bin jetzt viel spontaner, kann den Herausforderungen des Lebens mit mehr Leichtigkeit begegnen. Die Lebensfreude steigt unabdinglich mit dem Üben.

Wie ich schon erwähnte, ist die Disziplin im Yoga Voraussetzung. Bei mir war die Wirkung von Beginn an so groß, dass sich die Disziplin gerne einstellte. Wichtig ist nur, dass man sich am Anfang nicht so viel vornimmt, sondern mit kleinen Schritten vorangeht.
Manchmal ist es sogar gut, nur eine Asana zu machen, aber diese dann ganz bewusst. Bevor du nichts machst, ist diese eine Asana, diese eine Atemübung, die kurze zwei Sekunden – Meditation goldrichtig. Denn wenn dein Programm übermäßig voll von Übungen ist, überlegst du dir dann morgens oder abends vielleicht doch eher nichts zu machen, weil du schon im Voraus die Anstrengung erahnen kannst. Das ist nicht Sinn der Sache.

Langsame und kleine Schritte sind der Beginn. Dein Körper und Deine Seele werden dir von ganz alleine sagen, wann mehr dran ist.

Wie du dir ein solches Programm für zu Hause langsam aufbauen kannst, erfährst du, unter anderem, in meinem nächsten Workshop “Die fünf Tibeter & der Sonnengruß “ am 05.02.2017.

7 Gründe, warum du im Januar entgiften solltest

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Na, hast du auch neue Vorsätze für 2016?

Leider bleibt es auch nur bei Vor-Sätzen, wenn es nur halbherzig umgesetzt wird.

Hierzu ein wahrer Satz von Henry Ford:

“Das Ziel: Weniger Kalorien – weniger Alkohol – weniger rauchen. Ob Du denkst, Du kannst es, oder Du kannst es nicht – in beiden Fällen hast Du Recht.”

Ob du in kleinen oder großen Schritten vorgehst, ist Typsache und bleibt jedem selbst überlassen. Kleine Etappen halten die Motivation oft länger, dran zu bleiben. Die kleinen Ergebnisse sind schneller sichtbar. Das hilft dir wesentlich dein Ziel auf Dauer umzusetzen und nicht gleich nach den ersten Wochen aufzugeben. Also vielleicht erst mal nur ein Glas Wein, einen Kaffee, zwei Zigaretten … pro Tag. So wirst Du zum Genussmenschen. Und vielleicht merkst du ganz allmählich, daß du auf das ein oder andere manchmal sogar komplett verzichten kannst. Übrigens, Gesundes kann man auch sehr gut genießen. 😉

Um ein Ziel umzusetzen, benötigt man einen täglichen Fokus und Konzentration. Du hast dir dein bisheriges Vorgehen vielleicht auf Jahre angeeignet. Sei also nicht zu streng mit dir, wenn etwas nicht gleich so klappt, wie du es dir am Anfang des Jahres vorgenommen hast. Übe dich in Geduld, bleib dran und du wirst dein Ziel im Einklang mit deiner Seele erreichen. Es ist wichtig, dass deine Seele mit dem Vorhaben einverstanden ist, sonst wirst du sehr schnell wieder in alte Muster zurückfallen. Beobachte dich in der Zeit und wenn du möchtest, führe Tagebuch über deine aufkommenden Gefühle, wenn du etwas weglässt oder auch etwas übertreibst. Nehme beides bewusst wahr, und sobald dein Bewusstsein und deine Seele mit in dein Vorhaben einsteigen, bist du auf dem richtigen Weg und du kannst davon ausgehen, dein neues Ziel auch zu erreichen.

Für mich steht im Januar “Detox” auf dem Programm. Der Dezember mit Weihnachten und Silvester lädt zum Schlemmen ein, was durchaus auch in Ordnung ist. Denn das gibt dem Ganzen auch eine festliche Note. Anfang des Jahres werden dann allerdings viele krank, wenn sie genau so weiter machen. Denn das Immunsystem kann nicht mehr aufholen, was der Körper an Zuviel nicht mehr im Stande ist, entsprechend auszuleiten. Wie sagt man so schön, dass Fass ist voll. Und nun ist es gut, es wieder zu leeren, um das Immun-, Verdauungssystem und die Leber wieder zu entlasten. Und hier die Gründe, warum sich der Januar super für die Entgiftung eignet:

Beginnst du im Januar damit,

  1. hast du bald wieder eine richtig gute Energie und ein fittes Immunsystem, um motiviert in’s neue Jahr zu starten.
  2. wird deine Ausrichtung klarer, denn Entgiften stärkt nicht nur den Körper sondern auch den Geist.
  3. wird der Stoffwechsel wieder relativ schnell angeregt, um optimal für dich zu arbeiten.
  4. startest du mit mehr Gelassenheit, denn gesunde Kost entsäuert und wirkt Aggression, Wut, Stress …  super entgegen.
  5. kann dein ganzer Organismus wieder durchatmen.
  6. erhälst du neue Impulse für deine zukünftige Ernährungs- und Lebensweise schon zu Beginn des Jahres
  7. bekommst du richtig Lust, nicht nur körperlich sondern auch in deinem Leben und deiner Umgebung zu entgiften, entrümpeln, auszusortieren, wegzulassen z.B. digital, genereller Konsum, Altlasten und obendrauf lernst du, deine Zeit mit, für dich, sinnvolleren Dingen (beruflich/privat) zu verbringen.

Möchtest du deine neuen Vorsätze verstärken und deine körperliche Entgiftung sinnvoll angehen, dann empfehle ich dir meinen Workshop Detox-Yoga am 24. Januar. Wir unterstützen speziell Entgiftungs-Organe und den Stoffwechsel mit Yin & Yang Yoga Übungen. Zwischendurch gibt es infos zu zeitgemäßen Entgiftungsmöglichkeiten aus dem Yoga.

Ich freu mich schon, gemeinsam mit dir Anker zu setzen und das Jahr voller Energie und Motivation zu starten!

Mögen all eure Ziele in Erfüllung gehen!

Alles Liebe!

Nicole

 

 

 

 

YOGA am MEER – ANDALUSIEN (Rechtzeitig Plätze sichern!)

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Wer ist dabei? An Ostern im schönen Andalusien?
Yoga am traumhaften Strand, in wunderschöner Umgebung, bei super angenehmen Klima!
Ich entspanne schon jetzt bei der Vorstellung…
Ihr müsst Euch zwar bis zum 29.01. entscheiden, aber dafür reduziert sich der Preis
bei mehr als 10 Anmeldungen. Hier nochmal alle relevanten infos:

Reisetermin 26.03. – 02.04.16
Direktflüge mit Condor | Hinflug am 26.03.2016 | Rückflug am 02.04.2016

Hotel: Hipotels Gran Conil & Spa 4 | *Verpflegung: Halbpension
Preise: 1235 € pro Person im halben Doppelzimmer und 1362 € im Doppelzimmer zur Alleinnutzung
Im Preis enthalten sind Flug, Hotel, Halbpension und
Yogaeinheiten am Morgen und Abend mit Praxis, Atemübungen, Meditation und Entspannung am Strand

Mindestteilnehmer: 10 Personen. Sollten es mehr Teilnehmer werden, wird der Preis pro Person entsprechend günstiger.

Anmeldeschluss ist der 29.01.2016 – danach Verfügbarkeiten und Preise auf Anfrage.

Ausflüge können vor Ort individuell hinzugebucht werden.

Eine Reiserücktrittversicherung kann ebenfalls individuell angefragt und hinzugebucht werden.

Reiseanmeldung
Lisa Pockrandt | Persönliche Reiseberaterin
Partner von TAKE OFF-World of TUI
Telefon 06021 / 5832852 | Mobil 0151 / 11169664

oder bei mir:

Nicole Meining
Telefon 06021/ 77 11 674 | Mobil 0160 / 941 227 81
n.meining@gmx.de
Wir freuen uns auf Euch!

Umarme den Winterblues und geh’ mit ihm tanzen!

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Wir alle kennen das. Herbst und Winter haben wunderschöne Seiten, doch manchmal macht uns die Dunkelheit etwas zu schaffen. Wir werden schneller müde, haben weniger Energie und Schwung und fühlen uns schlapp.

Ich finde es wichtig, dass man in aller erster Linie versucht, die Umstellung des Körpers zu akzeptieren und nicht dagegen ankämpft, da es ein ganz normaler Vorgang zu dieser Jahreszeit ist. Der Körper holt sich jetzt die Erholung und Ruhe zum Ausgleich der vergangenen „schnellen“ Zeiten. Jetzt darf es etwas langsamer werden. Diese Zeit lädt ein zum Rückzug, Kerzenlicht und guten Büchern. Plätzchen backen mit schöner Musik oder Hörbuch und sich mit dem Weihnachtsduft des Gebackenen verwöhnen.

Sollte es dich tiefer ziehen als eine Wintermelancholie,
dann hab ich hier ein paar Tipps für Dich:

1. Spazieren Gehen
Ob es regnet oder schneit, Tageslicht ist essentiell für unser Gemüt. Erledige soviel, wie möglich zu Fuß. Außerdem können dabei Gedanken besser verarbeitet werden und es wirkt oft befreiend. Zwinge dich regelmäßig rauszugehen und du wirst den positiven Effekt bald spüren.

2. Bewegung
Bewegst du deinen Körper, bewegst du deinen Geist. Nur in einem trägen Körper haben trübe Gedanken Platz. Spazieren und Wandern im Wald oder Park gibt dir zusätzlich die erholsame Umgebung und frische Luft der Natur mit. Nehme die Sinneseindrücke bewusst wahr. Und hier einer meiner beliebtesten Bewegungsmöglichkeiten:

3. Tanzen
Für mich gehört Tanzen zu einer, der meist befreienden Bewegungen. Dein Körper wird durch die fließende Bewegung wach gerufen. Die Musik bringt dich in Schwung. Schwingen unsere Zellen und Gelenke, zieht der Geist nach und hellt sich auch wieder auf. Zusätzlich kann Tanzen Verspannungen lösen. Hast Du das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren, lege z.B. afrikanische Musik auf und tanze dazu. Ich habe mehrere CD’s von PUTUMAYO World Music. Die CD’s gibt es im Internet oder auch in Dritte Welt oder in manchen Bio-Läden. Einfach nur wunderbar! Auch ein tolles Geschenk! Gleichzeitig unterstützt du internationale Hilfsorganisationen.
Oder gehe einfach auf ein gutes Konzert, zum Tanzen in eine Location deiner Wahl und lass dich anstecken von und mit anderen.

4. Singen
Du glaubst, du kannst nicht singen? Egal! Sing einfach im Auto mit, zum Lied was im Radio oder zur eingelegten CD läuft. Musik kann einen hohen Einfluss auf uns nehmen. Deshalb wähle bewusst die Musik aus, die dir auf die Sprünge hilft. In welche Stimmung möchtest du eintauchen? Leg die passende Musik auf, die dich wieder auf andere Gedanken bringt. Durch das Singen kommt unser Zellwasser wieder zum Schwingen. Es bewegt sich was von innen und überträgt sich ins Außen. Du willst nicht alleine singen, dann such dir einen Chor nach deinem Geschmack.

5. Yoga, Yoga, Yoga
Klar, dass ich hier auch in eigener Sache Werbung mache! Wenn Du es bis jetzt noch nicht gemerkt hast, ich bin absolut überzeugt von Yoga. Ich mache es jetzt schon seit 16 Jahren und könnte eine Studie machen, über die sanfte aber wunderbare Wandlung, die mit Yoga einhergehen kann. Es ist eben nicht einfach „nur“ Yoga. Viele sehen dahinter nur die Bewegungsabläufe. Doch es verbirgt sich eine große Philosophie und ein wirklich ganzheitliches Konzept dahinter, was sich schon über 3000 Jahre bewährt hat. Tatsächlich sind die Bewegungsabläufe daraus entstanden, dass man bequem und ohne Rückenschmerzen in der Meditation verharren kann. Sowohl die Yogabewegungen, Atemübungen und Meditation kann dir während des Winterblues eine gesunde Unterstützung sein. Yoga, richtig ausgeführt, kann Antidepressiva ersetzen. Wenn wir in diesen Phasen extrovertierte bzw. Herz-öffnende Übungen ausführen, weitest du deinen Brustraum mit Herz und Lunge. Die Atmung kann sich vertiefen und das Herz bekommt mehr Platz und Aufmerksamkeit. Auch hier zieht der Geist Stück für Stück nach.

Das Herz sitzt inmitten unserer anderen energetischen Ebenen und vermittelt zwischen ihnen. Hierzu kann ich dir meinen Workshop am 12. Dezember 2015 „Herzchakra und Meditation“ wärmstens empfehlen.
Ansonsten ist natürlich der Besuch eines regelmäßigen Yogaunterrichts sehr förderlich und du lernst auch alle anderen Energieebenen mit den verschiedenen Atemtechniken kennen. Die Wirbelsäule wieder aufzurichten, führt automatisch zu einem aufrechten Gang. Statt den Kopf hängen zu lassen, hebst du ihn jedes mal aufs Neue wieder hoch, was eine wesentliche Veränderung im Kern deines Inneren bewirkt. Probiere es aus!

„Gesundheit ist Reichtum –
geistiger Frieden ist Glück –
Yoga zeigt den Weg!“

Swami Vishnu Devananda

In diesem Sinne wünsche ich euch eine entspannte und besinnliche Adventszeit!

Nicole

Was ist meine Absicht?

In jeder Stunde frage ich meine Schüler mit welcher Absicht sie in die Praxis gehen möchten. Das kann Achtsamkeit, Bewusstsein, Gelassenheit, liebevolles Üben oder „Frieden finden“ sein. Man kann die Praxis aber auch einer Sache oder Person, nicht zuletzt sich selbst, widmen.

Eine Intention zu haben macht dir bewusst, für was du da bist. Du bist zentrierter und erinnerst dich an den Wert dessen, was du tust für dich und für andere. Denn bist du entspannt, haben Deine Mitmenschen auch etwas davon oder lassen sich vielleicht sogar anstecken. Inspirierende Worte oder Sätze können unsere Entschlossenheit ausdrücken und helfen, sich zu ordnen.

Natürlich habe auch ich eine Absicht, die ich mir jedes Mal vor dem Unterricht in Erinnerung rufe. Immerhin schenken sich meine Teilnehmer 90 Minuten Ihrer wertvollen Zeit. Und diese Zeit soll ein Geschenk sein. Ich hole den Menschen dort ab, wo er gerade ist. Ob total gestresst von der Arbeit, direkt aus dem Stau, oder genervt, erschöpft, traurig, verärgert, verspannt oder auch gut gelaunt.

Gute Laune wollen wir natürlich beibehalten. Bei mir darf auch gelacht werden. Lachen entspannt! 🙂 Und ich freu mich, wenn’s den Schülern gut geht.
Anschließend kommen wir wieder fabelhaft in die Konzentration. Denn das ist meine Absicht. Ich möchte den Schülern helfen, die 90 Minuten so wertvoll wie nur möglich zu gestalten. Im JETZT anzukommen, den „Monkeymind“ zu beruhigen und sich in seiner ganzen Präsenz wahrzunehmen.

Unsere westliche Kultur ist sehr kopflastig und wir sind meist in der Vergangenheit oder Zukunft. Das Leben findet jedoch in der Gegenwart statt. Das ist das Wertvollste, was wir haben. In der absoluten Gegenwart finden keine Sorgen, keine Ängste statt. Im JETZT werden die Sinne wach. Wir fühlen, schmecken, riechen, sehen viel intensiver, als es sonst möglich ist. Das Leben zieht nicht an uns vorbei. Wir leben es im Moment. Das einzige, was wir tatsächlich besitzen.

Unsere Intuition, das wertvollste Instrument überhaupt, wird viel stärker wahrgenommen. Sie zeigt uns den wahren Weg. Doch sie wird nur im absoluten Bewusstsein wahrgenommen. Dieses einzigartige Werkzeug kann man mit Geld nicht bezahlen. Aber du hast die Möglichkeit, dort durch deinen Gedankendschungel hindurchzudringen. Dein Weg wird leichter, klarer und du sparst viel Zeit. Darum liebe ich YOGA.

Yoga bedeutet Verbindung. Verbindung mit dem Körper, der Seele und dem Geist. Das geht nur in der Präsenz. Deshalb wirst du bei mir im regulären Kurs selten eine zu sportliche oder akrobatische Variante finden, wie es in vielen modernen Yogaschulen der Fall ist. Grenzen dürfen sanft verschoben werden. Das passiert bei regelmäßigem Üben ganz automatisch. Es gibt auch Herausforderungen für jeden. Aber mal ganz ehrlich: höher, schneller, weiter . . . jetzt auch noch im Yoga? Freigelassen für die Olympiade? Spürst du da außer der Muskulatur noch was? Geht es wirklich nur um die Anerkennung von außen? Yoga ist viel mehr und zu kostbar für mich, als es zum Sport verkommen zu lassen. Jedem das Seine. Leben und leben lassen. Dafür gibt es auch eine Vielzahl von Yogalehrern und jeder kann für sich den Richtigen finden.

Zum Sport ist Yoga ein genialer Ausgleich. Da er die Muskeln, Sehnen, Bänder wieder verlängert. Gelenke werden geschmeidiger. Du wirst flexibler und verringerst das Verletzungsrisiko. Schmerzhafte Verklebungen der Faszien können aufgelöst werden und tiefe Muskulatur wird erreicht, was selten in regulären Sportarten der Fall ist. Deshalb finde ich es auch richtig gut, wenn Sportler Yoga nutzen. Und ich war überrascht, wie gut es bei den bisherigen Vereinen ankam, bei denen ich schon Yoga geben durfte.

Kraftaufbau finde ich für das Leben sehr wichtig. Im heutigen Leben brauchen wir Standvermögen und sollten gut geerdet sein, um sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu meistern. Ich baue Kraft im längeren Halten der Positionen auf. So bekommen wir auch die Möglichkeit der absoluten Präsenz. Du beobachtest Dich in der Position, stellst die Muskulatur richtig ein, spürst wo du noch „nachziehen“ oder zurückgehen solltest, um Verletzungen zu verhindern. Nimmst Deine Atmung war und gibst dich der Stellung mit deiner inneren Präsenz hin. Da hat nicht ein Gedanke aus der Zukunft oder der Vergangenheit Platz.

Ebenso ist die Flexibilität des Körpers wichtig. Es macht die Hürden des Lebens leichter überwindbar. Harmoniesucht ist zwar schön, aber wirft dich total aus der Bahn, wenn es mal anders kommt. Dafür ist es wichtig, flexibel und gelassener zu werden.

Es macht mich glücklich, wenn mir Schüler erzählen, wie sie die Werkzeuge aus dem Yoga, sei es die Atmung oder Bewusstheit, mit in den Alltag nehmen.

Meine Absicht liegt darin den Schüler in’s JETZT zu begleiten. Wir überfahren sehr häufig und zu schnell rote Ampeln. Stress ist für mich der größte Auslöser für Krankheiten. Nebenbei ist es wirklich sehr erholsam, nicht alles zum Kampf zu machen und immer öfter über grün zu fahren. 😉

OM

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Was bedeutet eigentlich das OM?

Wenn ich Yoga gebe, dann beende ich den Unterricht meist mit einem OM. Das ist quasi das Amen des Yoga. Es bedeutet für mich einen rituellen Abschluss des Yoga-Unterrichts und gleichzeitig ein Segnen des Getanen und ein In-sich-kehren. Andere Lehrer tönen es zu Beginn, das ist ganz individuell.

Für Anfänger fühlt sich so was meist fremd an. Manch einer meint sich damit lächerlich zu machen, ist dieses OM doch wirklich sehr klischeebehaftet. Als bodenständige Yogini kann ich mir sehr gut vorstellen, was den Schülern, die meinen Unterricht neu besuchen, so alles im Kopf rum geht. Ich kann es förmlich hinter meinen geschlossenen Augen spüren: „Oh nein! Muss ich das auch tun? Ich will nicht zu dieser Sekte gehören. Ist das ansteckend? Das ist doch Blödsinn! Hoffentlich ist das bald rum. Ist ja peinlich . . .“
Und nun möchte ich dich beruhigen. Nein, du musst es nicht tun. Yoga ist auch keine Religion. Nur vielleicht entgeht Dir etwas . . .

Tatsächlich gehörte ich auch zu dieser Spezies, die sich dem nicht von Anfang an hingeben wollte. Ich war skeptisch, was den ganzen Hokuspokus mit der Spiritualität anging. Da dies allerdings auch zum Ablauf des Unterrichts während meiner Ausbildung dazugehörte, ließ es sich nicht vermeiden, dass ich mich irgendwann dabei ertappte, selbst das OM zu tönen. Meine Skepsis war gewichen und ich tönte einfach mit. Keine Ahnung warum, aber es hörte sich gut an, wenn es von einem ganzen Chor kam. Und ich wollte einfach nur mal wahrnehmen, wie es sich anfühlt, Teil davon zu sein. Es hatte etwas Erhabenes und ich fühlte mich getragen. Und als passionierte Sängerin spürte ich das OM von Anfang bis Ende. Ich holte Atem und tönte langsam dieses OM oder auch AUM (Sanskrit) und nahm am Anfang im Rachen das A wahr, in der Mitte das U und am Ende das M, bis es leicht in meinem Kopf vibrierte. Es hatte sich ein kleiner WOW-Effekt bei mir eingestellt und von da an tönte ich regelmäßig mit. Heute möchte ich es nicht mehr missen.

Nun, ganz schlicht ausgedrückt, dein Körper ist ein Klang- bzw. Resonanzkörper, wie eine Gitarre mit einem Corpus. Beginnt man eine Seite zu zupfen, in diesem Fall den Laut zu tönen, löst dieser Ton Schallwellen in deinem Körper aus, die Du spüren kannst. Deine Zellen und das Zellwasser darin beginnen zu schwingen und Energie entsteht, die du entlang der Wirbelsäule wahrnehmen kannst. Dabei öffnet sich dein Herzraum. Nebenbei hat es einen entgiftenden Effekt. Durch das Singen atmest du mehr ein und vor allem wesentlich mehr aus, als du es im Alltag tust. Das entschlackt und ist wohltuend für dein Nervensystem. Manche glauben, das OM tönen wäre ein Wettbewerb des längeren Tönens. Doch darum geht es nicht. Es ist nur so, dass die Lungenkapazität sich mit jedem Yogaunterricht steigert und dadurch der ein oder andere automatisch länger tönt.

Ich habe unterschiedliches Tönen erlebt. Das kommt ganz auf den Unterricht und Deine Persönlichkeit an. Es hat eine besondere Qualität, es ganz fein zu tönen. Sanft das OM zu empfangen und es sanft zu entlassen. Aber es kann auch wohltuend sein, wenn Du aus dem Vollen schöpfst. Auch die Tonlage ist immer individuell. Der eine liebt es tief, der andere höher. Oft beobachte ich, dass die Höhe des Tons sich an die jeweilige Energieebene (Chakra) anpasst, die wir vorher praktizierten. Und manchmal ist es auch abhängig von der jeweiligen Gemütslage. Betrachte das Tönen doch mal als Experiment, lass deine Vorurteile weg und spür was passiert, wenn du es aus dem Herzen kommen lässt.

„Wenn wir mit dem Herzen auf die
Feinheit und Schönheit in der Musik lauschen,
erleben wir ein Gefühl von vollkommener Harmonie
zwischen Energien unterschiedlicher Qualität –
wie nirgendwo sonst in der Natur.“
Daya Mullins

Ein wenig Philosophie?

Natürlich hat das OM einen philosophischen Hintergrund. OM ist sowohl ein Symbol als auch Klang für die Gegenwart des Absoluten, dem göttlichen Ursprung. Darüber gibt es, je nach Glaubensströmung, unendlich viele Spekulationen. Und ich versuche mich kurz zu fassen, da man darüber ein ganzes Buch schreiben könnte. Nach hinduistischem Verständnis ist OM der Urklang, aus dem das Universum entstanden ist. Physiker beschreiben den Ursprung des Universums als „Urknall“, also ebenfalls als einen Klang, der bis heute nachhallt und den Kosmos mit Energie speist. Das ist durchaus nachvollziehbar, bedenkt man, dass nichts Materielles festen Bestand hat, sondern aus Energie besteht. Energie ist Schwingung und diese wiederum erzeugt einen Klang. Das Absolute drückt sich also aus im OM und schwingt in jedem Atom. Wie im Makrokosmos, so im Mikrokosmos. Alles ist Schwingung.

Sehr schön finde ich die Beschreibung des OM in einem Ausschnitt aus dem Yoga-Philosophie-Atlas von Eckard Wolz-Gottwald:

OM bedeutet das Urwort, das nicht nur alle anderen Worte umfasst. OM umfasst die ganze Welt. OM umfasst sie nicht nur. OM ist das Universum. OM meint parallel zu den Begriffen brahman (das Absolute) oder ātman (individuelles Selbst), die Einheit von Allem. Was darunter zu verstehen ist, wird deutlich, wenn OM als aus vier Teilen bestehend erklärt wird. In der Devanāgarī-Schrift, der Schrift des Sanskrit, ist OM ein einzigartiges Schriftzeichen zugeordnet, das nur diesen Laut zum Ausdruck bringt. Anhand dieses Schriftzeichens werden tatsächlich vier Teile deutlich. Zunächst muss der Laut O als eine Zusammensetzung als A und U gedacht werden. Es folgt als drittes der Laut M. Der Punkt im oberen Teil gilt als der sogenannte Vierte, die unhörbare Dimension von OM. Jedem dieser vier Teile des OM wird nun eine bestimmte Bedeutung beigemessen.

A ist der erste Laut. Mit ihm beginnt nicht nur das lateinische und griechische Alphabet, sondern auch die Devanāgarī. A wird hinten im Rachen gebildet. Es ist der Laut der Öffnung, des Beginns. Er repräsentiert damit auch alles Anfangende beim Menschen und in der Welt, die Lebensphase, in der etwas Neues aufgeht. Als Bewusstseinsform bedeutet A das Wachbewusstsein, das als erstes entsteht, wenn der Mensch Bewusstsein erlangt.

Als zweites folgt das U. Das U ist der Laut der Mitte. Das U steht zwischen dem im Rachen hinten gebildeten A und dem vorne mit den Lippen als Verschlusslaut geformten M. Es ist der Repräsentant für allen Wandel, für das Auf-dem-Weg-Sein und auch für die Lebensphasen des Umbruchs. Als Bewusstseinsform meint U das noch aktive Traumbewusstsein, das hier unterschieden ist vom inaktiven Tiefschlaf. Erst M symbolisiert dann den Tiefschlaf als die Rückkehr, Einkehr, das Ende, das Zur-Ruhe-Kommen und auch das Ende jeder Bewusstseinsaktivität.
Die große Frage bleibt, was mit dem vierten, unhörbaren Teil des OM gemeint ist. Welche Bewusstseinsform weist als vierte über Wachen, Traum und Tiefschlaf hinaus? Das vierte Bewusstsein wird im Sanskrit einfach turīya, der Vierte genannt.

Der Vierte erkennt nicht, ist auch nicht erkennbar, ist nicht fassbar, nicht wahrnehmbar oder ist auch nicht beschreibbar. Und doch geht es um die Essenz des Selbst, um die Erfahrung der göttlichen Ruhe, des Friedens und der Glückseligkeit. Das vierte Bewusstsein, meint nicht eine Phase im ständigen Wandel von Aufgang und Untergang der zeitlichen Welt. Das vierte Bewusstsein umfasst Wachen, Träumen und Tiefschlaf. Wer den vierten, unhörbaren Teil von OM hört, der erfährt den Laut OM in seiner ursprünglichen Einheit. Der erfährt in gleicher Weise die Bewusstheit der Einheit von Allem.

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