Ayurveda Glück “Herbst”: Feigen / Butternut Kürbis / Fenchel Rezepte

Klicke auf die Bilder und komme so automatisch auf die “Lemonmind”-Seite und zu den entsprechenden Rezepten.

Ayurveda Glück “Herbst”: 

Feigen mit Ziegenfrischkäse und karamellisierten Walnüssen

Ayurveda Glück “Herbst”: 

Gebackener Butternut Kürbis und rote Beete mit Schafskäse auf einem Salatbett.

Ayurveda Glück “Herbst”: 

Fenchel in Orangen-Kokos Sauce

Ayurveda Glück: Kürbis-Curry

Yummi! Ich steh auf Kürbis, zweifellos! Der Herbst ist da und der Kürbis darf in der Küche Einzug halten.

Kürbis enthält extrem viel Beta-Carotin, außerdem B-Vitamine, Magnesium, Calcium, Eisen, Phosphor und Kieselsäure.

Nach dem Ayurveda wirkt Kürbis süß, schwer und manche Sorten auch erwärmend – also Kapha- und eventuell sanft Pitta-erhöhend. Kürbis ist ein hervorragender Blutreiniger; er hilft bei Herz- und Nierenleiden, bei Blähungen und wirkt sowohl stärkend als auch fiebersenkend.

Dieses Gericht ist ideal für gestresste Vata- und Pitta-Typen.

Vata= Pitta = Kapha+

Rezept für zwei-drei Personen:

Einen kleinen Hokkaido > schälen, entkernen und in Würfel schneiden

1 handvoll aromatische Coctail-Tomaten > in Scheiben schneiden

1/2 Zwiebel, 1 kleines Stück Ingwer, 1 Knoblauchzehe > in kleine Würfel schneiden, in 1 EL Ghee oder Kokosöl anschwitzen

Je 1 TL Kreuzkümmel, Kurkuma, Curry, Asafoetida dazu geben und mitrösten.

Kürbis hinzugeben und unter Rühren einige Minuten andünsten. Dann mit 100 ml Wasser ablöschen und bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten köcheln.

Tomatenscheiben hinzufügen und nochmal 5-10 Minuten köcheln lassen. Lasse den Kürbis nicht zerfallen!

Evtl. einen Schuss Kokosmilch dazugeben.

Mit Steinsalz und Pfeffer abschmecken.

Basmati-Reis passt besonders gut dazu.

Wenn Du für Abends noch etwas von dem Curry übrig hast, kannst Du es einfach pürieren, mit ein paar frischen Kräutern garniert und fertig ist die leicht verdauliche Suppe für den Abend! 😉

Guten Appetit!

 

Ayurveda Glück: Hirse-Apfel Porridge

 

Gerade jetzt, mit dem beginnenden Herbst, ist es gut, sich wieder auf ein wärmendes Frühstück einzulassen. Dieser Hirse-Apfel Porridge gehört zu meinen absoluten Favoriten am Morgen.

Hirse hat es in sich und ist zugleich super leicht zu verdauen. Eisen, Phosphor, Kieselsäure und Magnesium, sowie reichlich Lecitihin, den wichtigen Eiweißbaustein Lysin sowie Vitamine der B-Gruppe sind enthalten. Die Fettsäuren sind zu 80% ungesättigt, wobei die “herzfreundliche” Linolsäure überwiegt.

Nach Ayurveda wirkt Hirse erwärmend, leicht und trocken und vermehrt somit Vata und Pitta. Das heißt, hier darf der Kapha Typ, oder alle die mehr Wärme und auch ein leichtes Frühstück am Morgen bevorzugen, beherzt ja sagen. Hirse hilft bei chronischer Müdigkeit, Asthma, und Konzentrationsschwäche. Also können hiervon auch alle Schüler und Studenten profitieren.

Äpfel senken Blutdruck, Cholesterin und Blutfettwerte. Sie kräftigen das Immunsystem, Herz und Kreislauf, stabilisieren den Blutzuckerspiegel, kräftigen Gefäße (vor allem schwache Venen) und reinigen den Darm.

Kurkuma reinigt das Blut, unterstützt die Verdauung, beseitigt Hautunreinheiten und ist wirksam bei Asthma, Heuschnupfen und Allergien.

Dieses “Beauty”-Frühstück schmeckt und ist auch noch mega gesund, wärmt und bereitet dich optimal auf den Tag vor.

Vata + Pitta + Kapha –

Rezept:

1 TL Ghee oder Kokosfett erhitzen.

Etwas Ingwer raspeln oder in kleine Würfel schneiden, Zimt, Kurkuma und eine Prise Pfeffer darin anbraten.

1 Gewürfelter Apfel hinzugeben und mit etwas Wasser andünsten. Wer es gerne süßer hätte, kann noch zwei bis drei getrocknete Aprikosen oder Datteln kleinschneiden und unterrühren.

Wenn du möchtest, kannst du hier noch 1 TL Leinsamen oder Chiasamen dazu geben. Vatas können zusätzlich noch einen kleinen Löffel Mandel– oder anderes Nußmus hinzufügen.

Dann schütte eine halbe Tasse Milch/Pflanzenmilch dazu und rühre 3 – 5 EL (je nach Hunger) Hirseflocken unter. Wenn du noch körnige, bereits gekochte Hirse vom Vortag über hast, kannst du diese auch unterrühren.

Je nach Konsistenz-Vorlieben evtl. noch etwas Milch hinzu geben. Drei Minuten ziehen lassen.

1 paar Spritzer Zitronensaft und 1 Prise Salz untergerührt und fertig ist die Beauty Bowl.

Wichtig ist es, in jeder Mahlzeit alle fünf Geschmacksrichtungen zu integrieren. Warum, schreibe ich euch in einer der nächsten Blog-Beiträge.

Dauer: 15 Minuten!

Guten Appetit!

 

 

Ayurveda Glück: Radieschensalat mit roten Linsen

Dieses Rezept gleicht Vata (V=) sowie Pitta aus (P=) und reduziert Kapha (K-).

Dieser Salat ist ein Energiebooster für Körper und Geist! Er vertreibt Trägheit, wirkt schleimlösend und reinigt Magen und Darm, desinfiziert die Schleimhäute und liefert jede Menge tolle Nährstoffe für die Blutbildung und den Zellwachstum. Ein tolles Rezept, wenn du dich für eine entlastende Ernährung in dieser Jahreszeit entscheidest oder dir einfach auch nur präventiv vor der Schnupfen- und Hustenzeit etwas Gutes tun möchtest. Er lässt sich super fürs Büro vorbereiten und macht dich ganz sicherlich nicht träge und müde. Dauer: nur ca. 15 Minuten.

2 Personen:

90g rote Linsen > im Sieb klar spülen und mit Wasser bedeckt ca. 10 Min. köcheln lassen

1 rote Paprika > vierteln und in feine Streifen schneiden

1 Bund Radieschen mit Blattgrün > waschen, in feine Scheiben schneiden, Blattgrün in feine Streifen schneiden

1 Stück frischer Ingwer > schälen, auf Küchenreibe fein reiben

Saft einer Orange, 1 EL Olivenöl, 1/2 TL Garam Masala, Steinsalz und Pfeffer > alle Zutaten mischen und Servieren

Dauer: ca. 15 Minuten

Da viel Rohkost dabei ist, empfiehlt Ayurveda Salat zur Mittagszeit zu essen, wenn die Verdauungskraft am höchsten ist.

Guten Appetit! 

 

 

Rückblick: Yoga in St. Peter Ording

Bevor ich dieses Retreat machte, entschied ich mich, meinen 50. Geburtstag in SPO zu feiern. Ich schenkte mir zum gegebenen Anlass ein Yoga Retreat mit Stephan Suh, mein Lehrer für das künftige “Personal Yoga Teacher” Training. Er gab zufällig eine Woche vor mir im Yogahotel “Kubatzki” Unterricht. Somit stand der Plan. Eine Woche für mich und eine Woche für meine Gruppe, die später anreiste. Die fünf Tage waren trotz eher kühlem Wetter durchaus auch schweißtreibend. 😉 In der Woche lernte ich nette Menschen kennen und genoss es auch mal, ohne Rummel um mich, meinen Geburtstag nur mit mir zu feiern. Trotzdem haben es sich einige liebe Menschen nicht nehmen lassen, mir wunderschöne Blumensträuße bis nach SPO zu schicken. Auch schön, wenn man weiß, das andere an einen denken! Dafür vielen lieben Dank auch nochmal an dieser Stelle. Eure Überraschungen haben mich sehr gefreut!

Nun zum eigentlichen Retreat!

Das Yoga Retreat fing am 24.07.19 an. Einige vom Aschaffenburger Raum nutzten die Gelegenheit und reisten schon 2 Tage vorher an, um sich vorab auf das Hotel und die Gegend einzulassen und anzukommen. Hinzu kam, das Christiane Geburtstag hatte am Anreisetag, was uns die Gelegenheit zum ersten lustigen Umtrunk gab.

Nach zwei Tagen kam der Rest der Truppe aus Hannover, Bielefeld, Münster, Oberursel … an. Insgesamt waren wir dann 14 ganz wunderbare Frauen.  Das Hotel ist toll gelegen und bietet sowohl schöne Zimmer, als auch einen wunderbaren “Garten” mit gemütlichen Sitzgelegenheiten. Während es in der Woche zuvor undenkbar war, draußen zu frühstücken, konnten wir dies in unserer Retreat-Woche wunderbar nutzen. Das Essen war unglaublich lecker, der Service super freundlich und auch die Yoga-Räumlichkeiten sind sehr schön. Ich glaube, man kann uns ansehen, wie gut es uns ging.

Die Natur bietet hier wunderbare Freizeitmöglichkeiten. Von der Nachtwanderung für die Sinne, Salzwiesenführung, Schwimmen und Wassersport, Spazieren auf dem Deich, Radfahren … bis zur Wattwanderung. Wunderschön! Die Luft ist herrlich und der vorherrschende Wind war in den heißen Tagen sehr willkommen. Trotzdem ist Zwiebel-Technik angesagt. Manch eine Frau musste beim Radfahren gegen den Wind ganz schön ankämpfen und an meine gut gemeinte Empfehlung “Lächeln!” aus dem Yoga denken und schon fuhr es sich leichter. 🙂

Hier einige Impressionen von der Umgebung und natürlich den von mir geliebten Strandkörben bei starkem Wind. Wunderbar!

Zwei der tollen Frauen haben sich früh morgens an den Strand gewagt, um Schwimmen zu gehen und die ruhige und wunderschöne Strand Idylle bei Sonnenaufgang genossen. Das nächste mal bin ich dabei, Mädels!!

Ob Ganesha dazu geholfen hat, dass dieses Yoga Retreat so besonders wird, weiß man nicht. Auf alle Fälle sind wir alle sehr wehmütig von diesem Ort und von den neu lieb gewonnenen Menschen nach Hause gefahren. Ab dem zweiten Tag konnte jeder mit jedem. Das war so wunderbar und auch das Personal wusste unsere tolle Gruppe sehr zu schätzen. Wir hatten sehr viel Freude miteinander und es wurde wirklich viel gelacht. Beate, Dein Lachen vermisse ich jetzt schon!!

Ein ganz besonderer Dank gilt der lieben Nadja, die auf der Heimreise einigen Bahn-Angereisten half, gut und behutsam und sogar pünktlich wieder nach Hause zu kommen. Ich hatte ein anderes Zugticket und konnte vor Ort nicht dabei sein. Wir waren leider alle von einem starken DB-Dilemma betroffen. Jeder fuhr anders heim, als das Rückticket angab. Bei der Deutschen Bahn heißt es eben immer entspannt und flexibel zu sein… Gut, daß wir vorher Yoga machten… 😉

Ich würde mich so sehr freuen, wenn wir uns zum nächsten Retreat im Kubatzki vom 13. bis 20. Juli 2021 wieder dort treffen. Leider ist das Hotel so ausgebucht, dass ich keinen Termin mehr vorher bekam. Dieses mal habe ich eine Woche statt nur 5 Tage gebucht und freue mich schon sehr auf das nächste Event dort.

@Alle, die dabei waren: Ich vermiss Euch jetzt schon!!

 

Rückblick – Yoga in der Rhön April 2019

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Ein zweites mal führte es uns in das beliebte Bio Hotel “Sturm” in der Rhön für ein entspanntes Yoga Wochenende.

Nachdem wir ankamen, die Zimmer und Umgebung inspizierten, machten wir uns zur ersten Yogasession in dem schönen Yoga Raum des Hotels. Insgesamt waren es vier Yogaeinheiten zu je 90 Minuten, die wir an den drei Tagen machten. Abends haben wir den Tag mit Yin Yoga ausklingen lassen und Morgens gab es ein etwas aktiveres Hatha Yoga. Am letzten Morgen haben wir auch die “Fünf Tibeter” in’s Programm genommen.

Da sich das Wetter im typischen Aprilwetter-Modus zeigte, haben sich viele schon für den Samstag auf Wellness eingelassen, was dort wunderbar möglich ist. Sauna, Massagen, Verwöhn Programm … alles, was das Herz begehrt, um die Seele baumeln zu lassen und den stressigen Alltag los zulassen.

Nadja und ich erkundeten in der Zeit, als die Sonne sich blicken ließ, Mellrichstadt. Passt Nadja nicht wunderbar ins Ambiente?

An der Kneippanlage und der Steinmühle vorbei, entlang der Stadtmauer haben wir das idyllische Mellrichstadt erkundet. Und da haben wir genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, denn auf dem Nachhauseweg fing es auch schon ordentlich an zu regnen. Eine Wanderung oder Yoga an dem See bzw. im Garten des Hotels war zwar dieses mal nicht möglich, aber jeder hat das Beste draus gemacht und wir trafen uns alle wieder bei wunderbarer Stimmung.  

Und sowohl Morgens, als auch Abends schlemmten wir wieder ganz nach eigenem Bedarf. Ob Vegetarisch, mit Fisch oder Fleisch. Es war für jeden was dabei. Wieder mal soooo lecker! Hier nur eine kleine Auswahl vom Frühstück…

Und wieder kamen so nette Menschen zusammen! Es war eine tolle Gruppe! Neue Teilnehmer und alte Hasen waren wieder mit von der Partie. Ein Pärchen konnte kurzfristig leider nicht mit, da sich unglücklicherweise eine “alte Häsin” den Daumen kurz vorher brach. Aber sie ist schon wieder auf dem Weg der Besserung, wie ich kürzlich sehen durfte. Ganz besonders freue ich mich auch, dass Lisa trotz Baby-Bauch dabei war. So konnte sie doch noch Gutes für Ihre Schultern und den Rücken tun. So eine entspannte werdende Mutter sieht man selten. Ob das was mit Yoga zu tun hat?? 😉

Ein wunderbares Yoga Wochenende war wieder viel zu schnell vorbei. Wir hätten gerne noch ein paar Tage dran gehängt. Aussagen von Teilnehmern waren:

Nadja: “Schee wars!”, Stefanie: “Es war wirklich schön!”, Michael: “War wirklich ein schönes Wochenende! Dankeschön!”, Sebastian:”Uns hat es sehr gut gefallen mit euch!”, Katharina: “War ein tolles WE!”, Dagi: “Ich hab zwar eine Session verpennt, aber schee war’s trotzdem!”, Karin: “Ich fand es auch super schön mit euch!!! Gerne wieder!”, Angelika: “Sehr schön war es, immer wieder gerne!”, Nina: “Danke nochmal für das schöne WE! 🙂

 

Vielen Dank, Ihr Lieben! Es war einfach toll mit Euch! 

Jetzt müssen wir uns noch etwas auf den Sommer gedulden und dann geht es auch schon bald nach St. Peter Ording! Ich freu mich schon riesig!! 

Sieben Personen haben sich schon angemeldet. Wenn DU auch dabei sein willst, um bei angenehmem Klima Yoga im Sommer am Meer und schöne Strandspaziergänge an den unendlich weiten Stränden zu machen, dann schau Dir unter dem folgenden link alle Infos an und komm mit in die wunderbare Gruppe. Auch für Singles super!

Hier geht es zu allen Infos: 

22. – 29. Juli – SPO an der Nordsee – Yoga am Meer – im beliebten KUBATZKI

YOGA & AYURVEDA – zwei Schwesterdisziplinen

Der ganzheitliche Ansatz für eine gesunde Lebensweise

YOGA (Sanskrit: Verbindung) fasziniert mich bereits seit 1999. Noch heute bin ich begeistert von der wundervollen Mischung aus den wohltuenden Körperübungen, Atemtechniken, Energie-Lenkungen sowie der Meditation. Yoga ist bereits 5000 Jahre alt und wichtiger denn je. 

Dieser ganzheitliche Ansatz hat mich nicht mehr losgelassen. Für mich ist diese vielschichtige, abwechslungsreiche Disziplin ein stetes Wunder. Dieser Weg war meine Rettung! Wie lange war ich auf dem Weg des Kampfes und habe nicht wahrgenommen, wie wenig das der Lösung dient. Yoga gibt mir die richtigen Sichtweisen und fördert sowohl mein Körper- als auch mein geistiges Bewusstsein täglich. 

Die Natur des Menschen und sein Umgang mit sich, sowie mit seiner Umwelt ist für mich ein Feld an unerschöpflichen Rätsel und zugleich so offensichtlich.  Nach und nach öffneten sich mir im laufe des Studiums Türen, die mich klarer sehen und hinter die Leinwand blicken ließen. 

Somit ist für mich die Prävention die Lösung schlecht hin. Auch wenn bereits Einiges im Argen liegt, lässt sich immer noch ein Weg in die gesündere Richtung einschlagen. Ich durfte und darf zusehen, wie sich Menschen ihre Gesundheit ruinieren und ich sehe auch, wie es viele so derart mit der Gesundheit übertreiben, dass keine Luft mehr für den Genuss des Lebens, die Langsamkeit und Muße übrig bleibt. Sehr schade! Denn ob wir das Glück von mehreren Leben haben, weiß tatsächlich niemand. Auch wenn ich selbst die Vorstellung und die Philosophie der nächsten Leben sehr mag. Doch mit welchem Karma soll es dann weiter gehen? Das liegt dann wieder ganz in deiner Hand. Und täglich grüßt das Murmeltier…

Eine Schwesterdisziplin namens AYURVEDA war schon immer ein leiser Begleiter während meines Yoga Weges. Doch nie bin ich richtig tief eingestiegen, da es doch immer wieder bzgl. der Umsetzung recht kompliziert aussah. Bis ich dann 2018 auf eine Ausbildung gestoßen bin, die YOGA und AYURVEDA als Präventionsmaßnahme in sehr sympathischer Art einte. Mein Herz war sofort Feuer und Flamme. Das war das i-Tüpfelchen zum Yoga, das Puzzle-Teil, das mir noch fehlte. Und genauso weiß ich jetzt schon, das dieser Weg, genauso wie Yoga, mich ewig begleiten wird. Denn das Wissen ist unheimlich wertvoll und ebenso eine große Bereicherung auf allen Ebenen.

Ayurveda ist das Wissen vom langen Leben und eine ganzheitliche Gesundheitslehre aus Indien. Eines der wesentlichen Konzepte besteht darin, dass das Universum aus fünf grundlegenden Elementen besteht: Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther (oder Raum). Sowie im Makrokosmos bestehen diese Energien auch in unserem Mikrokosmos, in den Jahreszeiten und dem Tagesverlauf. Daraus sind die Doshas (Bioenergien) entstanden.

Vata = Luft + Äther

Pitta = Feuer + Wasser

Kapha = Erde + Wasser

Was diese Bioenergien mit uns machen, werde ich immer wieder mal in diesem Blog berichten. 

Zu meinen Gaben gehört die Beobachtung und das Zuhören. Mir fiel es schon immer schwer, ruhig zu bleiben, wenn es für mich ganz klar war, wenn etwas “schief” läuft. Vor allem in Bezug auf die ganzheitliche Gesundheit. Das mag sich aus familiären Gründen so ergeben haben. Doch heute dränge ich mein Wissen niemandem mehr auf. Es sei denn, die Person ist wirklich interessiert. 

Wenn du also noch nicht so ganz zufrieden mit deinem Lifestyle bist, deine Gesundheit auf  die nächste Stufe bzw. generell mal auf Vordermann bringen willst, dann lass dich ebenso von Yoga und Ayurveda begeistern. In kleinen Schritten zum Lösung orientierten Ergebnis im Einzelcoaching!

“Bleib dran – und Klarheit wird kommen! 

Bleib dran – und Erleichterung wird kommen! 

Bleib dran – und Erfolg wird sich einstellen!” 

Yogi Bhajan

 

Namasté und Kopf hoch! 

Nicole

 

 

Müll im TV – Fasten mal anders

 

Hallo liebe Lemonmind-Freunde,

Unter „Lemonmind“ wirst du immer mal wieder interessante Themen zu Yoga, Ayurveda sowie zu Gesundheit und Prävention finden.

Passend zur baldigen Fasten-Zeit möchte ich Dir mal zwei ganz andere Ansätze für den Verzicht vorschlagen. Natürlich schließt das eine traditionelle Fastenzeit nicht unbedingt aus. Im Gegenteil! Du kannst dies durchaus zusätzlich zum ernährungstechnischen Fasten ergänzen.

Das obige Bild habe ich bei unserer letzten Yoga-Reise in Griechenland gemacht. Dort wurde ein defekter Fernsehapparat als Mülleimer benutzt. Sehr treffend, wie ich fand. Es verbindet für mich zwei große Aspekte, die mir persönlich sehr am Herzen liegen.

  • Müll im Fernsehen
  • Plastikkonsum

Kommen wir zunächst zum ersten Punkt.

Seit Ostern 2018 habe ich mich entschlossen, eine TV Pause einzulegen. Für mich war diesbezüglich einfach das Maß voll. Warum?

Schon während der Yoga Ausbildung habe ich ein Bewusstsein dafür entwickelt, mit welcher Information ich mich nähre. Welche Nahrung tut mir gut, welche nicht? Dies kann man ebenso gut für die gesamte digitale Welt verwenden.

Und Fernsehen zu schauen wurde mir zunehmend zu einem Dorn im Auge.

Schon in meiner Kindheit war es völlig normal, dass man mit enorm hohen Fernsehkonsum seine freie Zeit verbrachte. Damit bin ich aufgewachsen und hielt es lange Zeit für selbstverständlich, sich abends oder am Wochenende vor die Glotze zu setzen, ohne darüber nachzudenken.

Folgende Punkte sprechen für mich mittlerweile dagegen:

  1. Zeitverschwendung – Hast du schon mal wahrgenommen, wie viel Zeit du damit eigentlich vergeudest? Ich bin nicht mehr bereit, einer meiner wertvollsten Resourcen sinnlos zu nutzen. Es gibt so tolle Möglichkeiten, seine Zeit kreativ oder sportlich zu füllen. Mit Freunden treffen, spazieren, wandern, lesen, lernen und, und, und … Wenn jemand sagt er hat keine Zeit für ein neues Hobby, einen Sprachkurs oder sonst was, dann darf diese Person gern noch mal über seinen Fernseh- oder Internetkonsum nachdenken. Diese Zeit bekommst du nie mehr zurück und wir leben immer noch so, als hätten wir unendlich viel davon.
  2. Stress – Wie viele kommen gestresst von der Arbeit heim, und glauben das Fernsehen schauen dann die entspannende Maßnahme Nr.1 ist. Fakt ist, dass hier der Schein trügt. Du gibst dir vielleicht eine Möglichkeit, dich zu setzen, es dir gemütlich zu machen und auszuruhen vom Alltag. Eventuell möchtest du dich dadurch auch von nervigen Themen der Arbeit  ablenken. Doch tatsächlich speichert unser Unterbewusstsein ALLES! Diese Themen werden wieder auftauchen, wenn sie nicht bewusst angegangen werden. Spätestens im unruhigen Schlaf hinterher. Zusätzlich saugen wir auch noch alle Negativität des TV-Programms wie ein Schwamm auf. Mord, Verbrechen, Kriege… Und reale Morde zeigen mittlerweile die Nachrichten vor laufender Kamera. Wahnsinn! Wir stumpfen dabei ab und werten Gewalt dabei zunehmend gleichgültiger. Ich gestehe ja ganz ehrlich, ich liebe Krimis und werde dann gerne zur leidenschaftlichen Mrs. Homes. („Dr. Watson“ bin ich ja schon… 😉 ) Aber, wenn es mich wirklich wieder zieht, geh ich dann gerne ganz bewusst ins „gute“ Kino und schau mir dort einen „wert-vollen“ Film an.
  3. Hypnose – Ständige Werbung erfüllt ihren Zweck, wenn du beim nächsten Einkauf genau dieses Produkt kaufst, um dadurch gesund, schlank, fröhlich und zufrieden sein zu können. Was für ein Müll saugen wir damit eigentlich auf? Nicht nur, dass diese Unterbrechungen nerven, auch dass du zu einem ferngesteuerten Zombie wirst, wenn du nicht gerade die Werbung bewusst für eine Studie der Verblödung nutzt. Jetzt weiß ich auch, warum das Gerät auch „Matt“-scheibe genannt wird.
  4. Suggestion – Das Fernsehprogramm vermittelt dir fast mit jeder Minute, dass du nicht perfekt bist. Das du nicht gut aussiehst, nicht schlank bist und du nicht den richtigen Partner hast. Reality ist recht selten im Heimkino und wie viele lassen sich unbewusst manipulieren von dem „perfekten Leben“ hinter dem Bildschirm. Vorstellungen und Ideale, sowie Werte verändern sich. Mein Tipp! Bleib echt, überdenke deine Werte und lass dich nicht von falschen Vorstellungen beeinflussen. Nichts anderes läuft hier rauf und runter, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, und das den ganzen Tag.
  5. Krankheit – Erst hast du eine einseitige Haltung während der Arbeit und dann hast du eine träge Haltung vor der Röhre, wenn das deine Wahl war. Dein Körper degeneriert so mehr und mehr. Du kannst entscheiden, ob du Körper und Geist einen tatsächlichen Ausgleich vom Alltag gibst oder eben nicht. Führst du als Couchpotato wirklich ein erfülltes Leben? Ausgleich geht auch anders und dabei kannst du viel besser auf gute Ideen kommen. Yoga kann der absolute “Gamechanger” sein. Du bewegst deinen Körper ganzheitlich, beruhigst bewusst deinen Geist, förderst dein Herz-Kreislaufsystem, atmest durch und kommst in die Stille. Ich kenne Wenige, die sich danach noch vor die Glotze setzen möchten. Das wäre wirklich die reinste Verschwendung. Du kannst diese Energie super für eine neue Ausrichtung in deinem Leben nutzen oder für einen gesunden Schlaf.
  6. Unbewusstheit – In dem wir uns grenzenlos berieseln lassen, schalten wir unser Bewusstsein komplett ab. Wir geben dem Fernsehen und dem entsprechenden Programm die Macht darüber, was alles in uns wirken darf. Die Vorstellung finde ich mittlerweile gruselig. Ich muss nicht immer bis ins Detail meines Lebens die Kontrolle haben, was übrigens eh nicht geht, „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt“, aber die meiste Zeit möchte ich doch gerne Herr meiner Gedanken sein, denn das ist ja schließlich auch Ziel für ein selbstbestimmtes Leben. Auch wenn dies ein langer Weg sein kann, verkürzt der Verzicht auf TV diesen doch erheblich.
  7. Konsum – In einer Welt voller Möglichkeiten, wird es mehr und mehr wichtig, sorgfältig den Konsum zu überdenken. Ob ich mir unbedingt den Kredit für das neue Auto, Haus oder sonst was holen muss, damit ich vermeintlich glücklich werde. Oder dringend der Mode nachgehen muss, die jetzt angesagt ist, ist ein Teil, der nicht gerade für Nachhaltigkeit sorgt. Der andere Teil hat mit dem Konsum vor der Flimmerkiste, dem Essen bzw. Trinken zu tun. Für mich wird es zunehmend wichtiger, mein Essen bewusst zu mir zu nehmen. Wie wir unser essen zubereiten und mit  welcher Energie wir es aufnehmen ist enorm wichtig. Erstens merkst du    gar nicht, wie viel du in dich rein schaufelst, wenn du währenddessen fern schaust, und zweitens funktioniert die Verdauung beim Horrorfilm oder negativen Informationen nicht wirklich gut. Denn auch die Informations-Nahrung muss verdaut werden. Daher ist es für mich essentiell wichtig geworden, das Ritual des Essens zu verändern. Es dankt sowohl die Verdauung, deine Energie und letztendlich der Koch / die Köchin, die sich liebevoll die Zeit genommen hat, etwas Leckeres zu zaubern.

Also, warum nicht mal 40 Tage auf die Matt“-scheibe verzichten und wert-volle Zeit für sich entdecken?

Wer sich auch wegen des hohen Plastik-Konsums in unserer Welt ernsthafte Gedanken macht, der kann gerne das Plastik-Fasten ausprobieren. Das habe ich schon vor einigen Jahren mit meinen Kindern gemacht und ist mittlerweile gar nicht mehr so schwer, wie es früher war. Wenn du z.B. Basen-Fasten möchtest, dann kannst du das damit verbinden und alles dafür vom Markt oder in „Unverpackt“ – Läden holen. Hier habe ich eine ganz schöne Seite für diese Läden und weitere tolle Tipps diesbezüglich gefunden: https://11ie.de/

Wenn du erst mal wahrgenommen hast, dass das durchaus gehen kann, integrierst du es vielleicht auch mehr in der Zeit nach dem Fasten. Das wäre sozusagen eine Win-Win Situation für dich und unsere Mutter Erde.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Ausprobieren!

Ach ja, und wenn wer noch einen gut funktionieren Fernsehen benötigt, ich hätte da noch einen. 😉

Herzliche Grüße & Namaste´

Nicole

 

 

 

DO’s and DONT’s im YOGA

 

Yoga ist besonders! Und weil es so besonders ist, gibt es Empfehlungen, damit der Yoga-Unterricht für dich und alle Beteiligten auch zu einer erfolg- und entspannungsreichen Einheit wird.

 

1 – Informiere den Lehrer rechtzeitig, wenn du unter einer chronischen Krankheit oder körperlichen Beschwerden leidest, schwanger bist oder kürzlich eine OP hattest. Dann kann dir der Lehrer sagen, ob Yoga überhaupt angebracht ist oder welcher Kurs für deinen momentanen Zustand empfehlenswert ist.

 

2 – Solltest du, aus welchen Gründen auch immer, es nicht rechtzeitig zum Kurs schaffen, verlege deinen Besuch auf ein anderes mal. Stell dir vor, du liegst bereits in der Anfangsentspannung, hast dich körperlich, seelisch und geistig voll und ganz auf die Stunde eingelassen und da kommt noch mal verspätet jemand rein, der irgendwie noch zwischen die Matten möchte. Das verursacht jede Menge Unruhe und stört das Ankommen der Teilnehmer.

 

3 – Es ist ratsam zwei Stunden vor dem Yoga nichts zu essen. Die Massage der Organe durch die unterschiedlichen Übungen ist recht intensiv und das kann mit vollem Magen sehr unangenehm sein. Wenn du aber unbedingt was essen musst, weil du fast umkommst vor Hunger, dann esse wirklich nur wenig und etwas leicht Verdauliches, wie z.B. eine Banane, eine Suppe oder ein kleiner Smoothie.

 

4 – Vermeide vor dem Yoga Kaffee oder anregende Getränke. Der Magen könnte schnell mit Sodbrennen reagieren. Außerdem ist die anregende Energie im Zusammenhang mit Yoga nicht verträglich und kontraproduktiv. Denn schließlich möchtest du ja entspannen und nicht zappelig den Unterricht verlassen. 😉

 

5 – Trinke vor dem Unterricht keine großen Mengen und während des Unterrichts, wenn überhaupt, nur maßvoll. Vermeide Kohlensäure!

Nach dem Unterricht ist es empfehlenswert, gut zu trinken, um den Organismus zu reinigen und den Blut- und Energiefluss zu unterstützen.

 

6 – Trage bequeme Kleidung! Verzichte auf Schmuck, der im Unterricht störend sein könnte z.B. Armreife, lange Ketten und Ohrringe.

 

7 – Verzichte, wenn möglich, auf starke Düfte. Überlege dir auch, ob du wirklich vor dem Unterricht noch eine Zigarette brauchst, wenn du Raucher bist. Für den Matten-Nachbar kann das äußerst unangenehm sein.

 

8 – Lass deine Schuhe außerhalb des Yogaraums im Eingangsbereich stehen.

 

9 – Lege deine Matte im Armlängen-Abstand zur Nachbarmatte ab.

 

10 – Es wird empfohlen, Yoga barfuss auszuüben. Bitte achte auf ausreichende Fußhygiene und vermeide das Betreten anderer Matten aus Rücksicht.

 

11 – Prüfe, ob dein Handy leise, aus oder bestenfalls außerhalb des Raums ist.

Gönn dir den Luxus, mal nicht erreichbar zu sein.

 

12 – Wenn du stark erkältet bist, dann nimm dir eine Auszeit. Dein Matten-Nachbar wird es dir danken und du kannst in Ruhe gesunden.

 

13 – Setz dich mit den Übungen nicht unter Druck und höre auf deinen Körper. Yoga ist kein Wettkampf und keiner muss besser sein als der andere.

Bleibe bewusst und achtsam. Dein Körper ist dein bester Lehrer!

 

14 – Vermeide während der Übungen mit dem Nachbar zu reden, da es dich und andere aus der Konzentration bringt. Natürlich kannst du bei Fragen gerne den Yogalehrer direkt ansprechen.

Kleine Lacheinheiten sind bei mir immer erlaubt. Das Leben ist ernst genug! 😉

 

Möge dein Yogaweg und die Freude daran noch lange anhalten!

 

Danke, dass du dabei bist!

 

Herzliche Grüße & Namasté!

Nicole

 

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